Gefahren

Australien ist im Grunde auch nicht gefährlicher als andere Länder, doch geht hier die Gefahr in erster Linie von verschiedenen Tieren aus. Deshalb sollte man während eines Aufenthaltes einige Regeln beachten, damit man keine Verletzungen erleidet. Es gibt auf dem australischen Kontinent einige gefährliche Tierarten, diese gibt es sowohl an Land als auch in den Gewässern.


Allerdings kommt es sehr selten zu Todesfällen, und wenn man sich nach den aufgestellten Warnschildern richtet, und einige Punkte beachtet, muss man auch keine Angst vor Schäden haben. Die Warnschilder wurden nicht zum Spaß aufgestellt, und dennoch finden viele Touristen die Hinweise lustig und nehmen die Schilder sogar als Souvenir mit. Die Schilder dienen jedoch der Sicherheit der Touristen, so dass es verheerende Folgen haben könnte, wenn man die Schilder beschädigt oder mitnimmt.

Eine große Gefahr geht von den Bissen einiger Tierarten aus, deshalb sollte man nicht einfach unter Baumstämme und Steine fassen, oder Hände oder Füße in Löcher stecken. Auf dem Boden sollte man nichts liegen lassen, was zum Beispiel einer Schlange als Unterschlupf dienen könnte. Wenn man Schuhe im Freien stehen hatte, sollte man diese vor dem Anziehen auf jeden Fall gut ausschütteln, denn gerade Skorpione oder Spinnen verstecken sich gerne darin. Schlangen und andere Tiere sollte man niemals anfassen oder versuchen, sie zu fangen, meistens beißen Tiere nur, um sich zu verteidigen.

Wenn man im Busch unterwegs ist, sollte man von Zeit zu Zeit immer mal wieder fest mit dem Fuß aufstampfen, um Schlangen zu vertreiben. Falls man eine Schlange erblickt, sollte man ruhig stehen bleiben und warten, bis sie verschwindet. Verbandszeug sollte bei Wanderungen durch die Wildnis immer mit zur Standardausrüstung gehören. Außerdem muss immer auf festes Schuhwerk geachtet werden. Es gibt einige gefährliche und giftige Spinnen, wobei von den schwarzen grundsätzlich die größte Gefahr ausgeht.

Um sich vor Haiangriffen zu schützen, sollte man nur an einem kontrollierten Strand schwimmen, Flussmündungen und Kanäle sind grundsätzlich zu vermeiden. Sobald ein Hai gesichtet wurde, ist das Wasser unverzüglich zu verlassen, im trüben Wasser und inmitten von Fischschwärmen sollte man ganz auf das Schwimmen verzichten. Auch mit offenen Wunden, bei Einbruch der Dämmerung und nachts sollte man auf das Schwimmen im Meer verzichten.

Um einen Krokodilangriff zu vermeiden, sollte man nicht an Wasserstellen Pause machen und in Krokodil-Gegenden baden, diese befinden sich ausschließlich im Norden und Nordosten von Australien. Wenn man Wasser holt, sollte der Eimer immer an einem Seit festgebunden sein. Zwischen Oktober und Mai trifft man in den Küstengebieten oberhalb von Gladstone auf den Box Jellyfish, der hochgiftig ist. Außer vor diesen gefährlichen Quallen, muss man sich auch vor Steinfischen, Kegelmuscheln, dem Blaugeringten Tintenfisch und Stachelrochen in Acht nehmen. In den Flüssen lauern nicht nur Salzwasserkrokodile, sondern auch Schnabeltiere.

An Land geht Gefahr vor allem von Schlangen, wie der Braun-, der Tiger-, der Todes- oder der Taipan-Otter aus. Darüber hinaus sind vor allem die Sydneyspinne, auch Funnel Web, und die Rotrückennspinne, die so genannte Red Back Spider, gefährlich. Trotz dieser Gefahren ist es in Australien weitaus ungefährlicher als in vielen westlichen Ländern. Man muss nur die größeren Entfernungen hier berücksichtigen, sonst könnte es passieren, dass der Tank leer ist, aber weit und breit keine Tankstelle zu finden ist.

Die meisten Touristen fürchten sich vor gefährlichen Tieren, und vergessen dabei eine weitaus größere Gefahr, die gefährlichen Strömungen im Meer. In den letzten Jahren ist die Zahl der ertrunkenen Touristen in Australien stark gestiegen, deshalb sollten sich Feriengäste dieser Gefahr auf jeden Fall bewusst sein.

Eine weitere Gefahr in Australien stellen die zahlreichen Buschbrände dar, was vor allem an den gestiegenen Temperaturen auf dem Kontinent liegt. Häufig werden diese von einem Blitzschlag ausgelöst, die Brände breiten sich dann durch den Wind schnell weiter aus, teilweise wird jedoch auch Brandstiftung als Ursache vermutet.

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