Geschichte Sydney´s

Bereits einige Jahrtausende vor Christi Geburt lebten die Ureinwohner Australiens, die Aboriginals, im den Gebiet, wo lange Zeit später Sydney entstand. Nicht James Cook landete bei seiner Reise im Jahr 1770 als erster an dieser Stelle, denn er ankerte ein Stück weiter im Süden. Erst im Jahr 1788 legt der britische Captain Arthur Phillip im heutigen Port Jackson mit 800 Gefangenen an und gründet die erste Ansiedlung.


Diese Siedlung wurde dann nach dem britischen Innenminister benannt, und erhielt den Namen Sydney. In den folgenden Jahren gab es einige Hungersnöte, viele Krankheiten und Auseinandersetzungen mit den australischen Ureinwohnern. Im Jahr 1793 erreichten dann die ersten freien Siedler das Gebiet.

Der Gouverneur Lachlan Macquarie, der nach der Entmachtung des Gouverneurs William Bligh, die Herrschaft in Sydney übernahm, tat viel für den Aufschwung der australischen Stadt. Er ließ Brücken, Hafenanlagen, Straßen und wichtige öffentliche Gebäude wie Verwaltungsgebäude, ein Krankhenhaus und eine Schule errichten.

1813 wurde ein Durchgang durch die Blue Mountains geschaffen, so dass auch das Hinterland erschlossen werden konnte. Immer mehr Menschen aus Europa siedelten sich in Sydney an, vor allem aus Großbritannien und Irland. Im Jahr 1840 leben bereits rund 30.000 Menschen in der australischen Stadt, zwei Jahre später werden alle kleinen Ansiedlungen zur Stadt Sydney zusammengeschlossen. Einige Jahre später wurde etwas weiter entfernt Gold gefunden, so dass diese Funde natürlich auch die Einwohner von Sydney beeinflussten. Die Einwohnerzahl stieg innerhalb weniger Jahre auf 270.000, Ende des 19. Jahrhunderts waren es bereits 400.000. Sydney entwickelte sich immer mehr zu einer kulturellen und wirtschaftlichen Metropole, und war nach Melbourne die zweitgrößte Stadt des Landes. Da die beiden Städte jedoch immer stark miteinander konkurrierten, wurde Canberra zur Hauptstadt Australiens ernannt.

In den 20er Jahren war Sydney dann bereits eine Millionenstadt und nach der Errichtung der Harbour Bridge im Jahr 1932 waren viele Teile der Stadt besser erreichbar, so dass sich mehr Menschen dort ansiedeln konnten. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Sydney kaum beschädigt, nach dem Krieg wanderten zahlreiche Europäer ein, so dass die Großstadt weiter wuchs. Heut zählt die Stadt Sydney rund 3.600.000 Einwohner und zählt zu den wichtigsten Metropolen der Welt.

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