Hafeninseln

Ursprünglich gab es 14 Inseln in Sydneys Naturhafen Port Jackson, von denen heute jedoch nur noch acht Inseln existieren. Die übrigen Inseln sind inzwischen mit dem Festland verbunden, und zwei Inseln wurden zu einer verbunden. Zu sechs der Inseln werden täglich Fahrten angeboten, und jede der Inseln fasziniert auf ihre eigene Art und Weise.


Alle Wasserfahrzeuge, die Kurs auf eine der Inseln nehmen, starten am Circular Quay. Die beliebteste Insel ist Shark Island, wo viele Besucher vor allem am Wochenende gerne ein Picknick veranstalten. Hier gibt es viele Grünflächen, Bäume und auch zwei kleine Strände zum Baden. Für private Feierlichkeiten kann man sogar die ganze Insel mieten.

Cockatoo Island ist mit 18 Hektar die größte der Hafeninseln, wo man noch stillgelegte Werftanlagen aus früheren Zeiten sehen kann. Auf der Insel werden Führungen angeboten, man kann sie aber auch auf eigene Faust erkunden. Inzwischen gibt es dort einen Campingplatz und ein Café, besichtigen kann man alte Häuser und Gefängnisbaracken. Die Insel soll in den kommenden Jahren noch attraktiver für den Tourismus gestaltet werden.

Fort Denison ist eine Festungsinsel, die historisch sehr bedeutend ist. Schon früh diente diese Insel als Gefängnisinsel, bevor Mitte des 19. Jahrhunderts die Festung darauf errichtet wurde. Die Festung sollte als Verteidigung gegen die Russen dienen, da man einen russischen Angriff befürchtete. Heute dient die Festung als Museum, sehenswert ist vor allem der einmalige Martello-Turm, einer der letzten seiner Art weltweit. Am Ufer und auf dem Turm befinden sich noch alte Geschütze, jeden Tag um die Mittagszeit wird dort ein Schuss abgefeuert. Von Fort Denison aus hat man eine wunderschöne Sicht auf die Harbour Bridge und das weltberühmte Opernhaus von Sydney.

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